Ich sehe sofort, wie viel Arbeit und Kreativität darin steckt. Egal ob es ein komplexes Gericht ist oder etwas ganz Einfaches, Währschaftes – ich freue mich immer, wenn jemand sich Mühe gegeben hat, etwas Schönes zu gestalten.
Ja, absolut. Ich schaue automatisch: Wie wurde der Fisch gegart? Welche Technik steckt dahinter? Das erkennt man als Koch sofort. Der Teller erzählt immer eine Geschichte.
Bei mir ist es sehr visuell. Ich habe das Gericht zuerst vor meinem inneren Auge und versuche dann, genau dieses Bild auf den Teller zu bringen.





Natürlich sind alle Sinne gefragt. Konsistenz im Geschmack ist extrem wichtig. Ein Gericht ist nicht nur Optik, sondern auch Textur, Temperatur, Mundgefühl – das gehört alles zusammen.
Sie muss zu mir passen und einen bestimmten Stil ausdrücken. Meine letzte Brille war sehr filigran – diesmal wollte ich etwas Mutigeres, kräftigeres. Ich trage bei der Arbeit keinen Schmuck. Für mich ist die Brille deshalb das wichtigste Accessoire.
Sehr wichtig. Ich habe eine Hornhautverkrümmung und könnte vielleicht noch ohne Brille auskommen, aber sie hilft mir enorm bei der Präzision.
Ich glaube schon. Mit Brille wirkt man reifer, erwachsener – ohne alt zu sein. Und wenn man jung ist und schon Verantwortung trägt, unterstützt das dieses Auftreten.
Ja, sie darf nicht schwer sein oder müde machen. Gerade wenn man lange Tage hat und viel unterwegs ist, muss sie angenehm sein. Meine aktuelle ist kräftiger, aber trotzdem sehr leicht.




Wir teilen ein ähnliches Verständnis für Ästhetik und Qualität. Zickenheiner Optik steht für ein Auge für Schönes und Filigranes – und sie schätzen dort genau wie ich gutes Handwerk. Das verbindet.
Ich denke sofort an Marco Campanella im Tessin. Er richtet unglaublich kunstvoll an. Und auch Tanja Grandits in Basel, bei der ich in der Lehre war, beeindruckt mich sehr mit ihren monochromen, farbigen Tellern. Da lohnt es sich, genau hinzuschauen.